Fürbitteseminar

Vom 4. April bis 18. April fand eine Fürbitte Konferenz statt. So reisten Martin und ich, so wie Leon, Corline und Regina aus Südafrika sowie Carli aus UK am 4. April nach Armenien an. Vor Beginn der Konferenz nahmen wir uns viel Zeit im Gebet bis zur Konferenz, die dann am 7. April begann und am 10. April endete. Es war eine reich gesegnete Zeit, an der circa 35 Pastoren teilnahmen. Neben der sehr intensiven und wunderbaren Lehre von Leon, fanden gesegnete Gebetszeiten statt. Außerdem führte uns unsere Musikerin Monika in sehr starke Anbetungszeiten.

Konferenzeröffnung                                                                               Leon lehrt über Fürbitte

 

Nach der Konferenz machten wir einige Gebetseinsätze ihm Norden von Armenien, sowie in Yerevan.

 

Einer der Teilnehmer, der ein Priester in der Armenisch Apostolischen Kirche ist, lud mich und Martin ein, den Bischof von Berg-Karabach in Yerevan zu besuchen. Ich bekam Anweisungen, wie wir uns beim Bischof zu verhalten haben, außerdem wie man den Bischof anzusprechen hat. Huch, das war eine Herausforderung!

So lernte ich den ganzen Tag und sicher die halbe Nacht diese Ansprache:

Astwats ocatan serpatan hair……

Das Treffen mit dem Bischof war sehr informativ und tiefgründig. Er leitete uns weiter zu den Richtern und Anwälten aus Berg-Karabach, die nun in Yerevan leben. Über ihre Berichte waren wir sehr betroffen. In ihren Gesichtern sahen wir viel Schmerz und in ihren Augen kein Funkeln mehr. Dies tat uns sehr weh. Danach wurden wir gebeten ein Interview zu geben und wurden gefragt, wer wir sind und was wir in Armenien tun, so wie unsere Einstellung zu Bergkarabach. Wir konnten uns nicht darauf vorbereiten und waren erstaunt, dass dieses Interview auf allen Fernsehkanälen kam. Am nächsten Tag hatten wir ein Aglow Frauentreffen. Wie erstaunt waren wir, dass die Frauen aus Bergkarabach uns unter Tränen dankten, dass wir zu ihnen stehen. So viele tragische Geschichten hörten wir und wir konnten ihre Not nur erahnen. Allerdings kannten alle Herr Vontobel, unseren Nationalrat (EDU), der sich sehr für die Menschen aus Berg-Karabach einsetzt. Wie dankbar sind sie auch für seinen Einsatz!

Am 18. April flogen wir reichgefüllt, nach vielen wunderbaren Begegnungen und sehr gesegnet wieder nach Hause…immer mit Vorfreude auf unsere Familie und doch mit etwas Wehmut unsere liebgewonnenen Freunde zurückzulassen.