Vom Montag, 6. Oktober bis am Donnerstag 9. Oktober fand im Writers Hotel in Tsaghkadzor wiederum die Pastorenkonferenz statt. Wir wurden von den Pastoren herzlich empfangen und es war schön, all die bekannten Gesichter wiederzusehen. Wir hatten ein gefülltes Programm: Früh morgens starteten wir jeweils als Team mit Input, Abendmahl und Gebet. Dies bewirkte eine starke Einheit und gab uns Kraft für den Tag. Gottes Friede und seine Liebe untereinander waren stark spürbar. Vormittags gab es immer zwei Sequenzen mit Lehre und Übungen, am Nachmittag fand dann der prophetische Dienst in Gruppen statt. Vor dem Abendessen gab es noch einmal eine Lehre und das Abendprogramm war gefüllt mit der praktischen Anwendung und Umsetzung des Gelernten. Monika leitete uns im Worship, was immer sehr stark war. Der Hunger der Teilnehmenden nach fundierter Lehre war gross. Die Lehren zum Thema «Gottes Stimme hören» von Dr. Walter Penzhorn genossen bei den Teilnehmenden grosses Vertrauen. Sie wurden zum Teil von Walter selbst via Zoom und von Sonja und Jörg vor Ort weitergeben. Sonja ist im Team von Dr. Walter Penzhorn und Jörg war lange in seinem Team. Was für ein Privileg, dass wir diese wunderbare Lehre von ihm weitergeben dürfen. Die Armenier sind sehr dankbar darüber.
Im Herbst waren wir als Team nun schon zum 5. Mal in Tsagazhor im Writers Hotel. Über 100 Pastoren und Leiter waren gekommen. Fast alle sind Wiederholungstäter. Sie schätzen unsere Lehre, die praktischen Übungen, die tiefgehenden Abende und die persönlichen prophetischen Worte. Doch ich denke, noch mehr als dies alles spüren sie die dienende Liebe unseres Teams in all dem, zu ihnen und zu ihrem Land. Jahr um Jahr erhalten wir wunderbare Rückmeldungen.
Hauptinhalte der Konferenz war die uns umgebende geistliche Welt, die beiden Bäume im Paradies, Sprachengebet und Gebet für Heilung. Für mich stand die Konferenz unter der Überschrift „alles fließt“. Nicht nur, dass es am ersten und letzten Tag in Armenien regnete, es regnete auch im Hotel wegen eines Wasserrohrbruchs durch die Decke in Sonjas und Karins Zimmer, in dem an der Wand ein Wasserfall abgebildet war. Viel lebendiges Wasser floss aber auch in den Lehren, im Prophetischen und in den Abenden durch den Heiligen Geist. Als einer der Lehrenden durfte ich das selbst erleben. Vor dem Abend mit Gebet für Heilung wollte ich in der Lehre ein Beispiel machen, was Gott vielleicht heilen könnte und sagte einfach so „Kniee“. Abends beteten zuerst die Teilnehmer füreinander. Später beteiligten wir uns als Team. Ich ging also zu Einzelnen, um für sie zu beten. Der erste hatte Knieprobleme, der zweite auch und der dritte auch. Zweimal gingen die Schmerzen zurück und ein Knie wurde geheilt. Wie wunderbar wirkt Gott an uns und durch uns. Es war doch kein einfaches Beispiel, es war ein Gedanke Gottes, der durch mich floss und den Er zum Segen benutzte.
Dankbar dürfen wir als Team auf diese Konferenz zurückschauen. Dankbar dürfen wir auch wieder für alle Fürbitter und Unterstützer sein! Kaum Magenprobleme, stabile Technik und einige Wunder – was will man mehr! Bis bald geliebtes Armenien! Jörg&Gabriele Schnackenburg
