P1-Seminar in Vanadzor

Am Freitagmorgen nahmen wir als kleine Gruppe die 2½-stündige Reise in den Nordosten nach Vanadzor auf uns. Wir, das heisst Daniel Jasmin, Johanna, Kari, Sonja und Monika, unsere Übersetzerin. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Jörg und Gaby nicht teilnehmen, dadurch übernahm Daniel 3 Lehrteile und Sonja den Rest. Dies forderte uns, da nicht geplant, ganz schön heraus. Daniel, der das 1x in Armenien lehrte, machte dies aber ganz gut, der Pastor war begeistert von ihm und umarmte ihn immer wieder. Pastor Vardan reiste mit uns, nur um uns Pastor Jojakim vorzustellen, danach begab er sich wieder auf die 2½-stündige Rückreise. Wir erlebten Pastor Jojakim bei der Begrüssung sehr freundlich und zuvorkommend. Er war beim Mittagessen ein sehr aktiver Zuhörer, was danach einen guten Austausch auslöste. Für ihn war das Thema «Gottes Stimme hören» neu, daher war er auch ein bisschen angespannt. Der Einstieg der Konferenz war der Situation entsprechend steil, auch für uns. Es war ein neuer Ort mit unbekannten Leuten und einem Thema, das sie bis anhin nicht kannten. Leider konnten wir nicht wie gewohnt mit Lobpreis beginnen, da am Freitag einfach niemand zur Verfügung stand…das war dann schon sehr trocken. Am Samstagmorgen, geführt durch den heiligen Geist, entstand eine liebevolle Atmosphäre und jemand von der Gemeinde machte zu unserer Freude einen wunderschönen Lobpreis. 60 interessierte Leute aus 4 Gemeinden kamen mit ihren Pastoren, Alt und Jung durchmischt. Ein Pastor reiste mit seinen Leuten von der georgischen Grenze an und nahm somit einen sehr langen Weg auf sich. Alle Teilnehmer hörten der Lehre sehr interessiert zu und machten bei den Übungen aktiv und mit Eifer,  Konzentration und Ausdauer mit, obschon diese für sie schon noch sehr fremd waren. Am regen Austausch untereinander konnten wir erkennen, dass sie durch die Übungen aber doch sehr beschenkt wurden. Es war eine Freude zu sehen, wie sie durch die Lehre und praktischen Übungen ermutigt, getröstet und in ihrem Hören auf Gottes Stimme bestätigt und gestärkt wurden. Am Schluss der Konferenz durfte jedes vom Team jemandem der Teilnehmer ein persönliches Wort von Gott zugesprochen. Nach einer langen und intensiven Verabschiedung fuhren wir dann am Abend wieder glücklich und müde nach Yerevan zurück.                                                                                                                                                                                                Daniel, Jasmin, Kari